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Klimatabellen und Reisewetter Indien

 

Eine der ersten Fragen, die bei der Planung eines Indien-Urlaubes auftauchen, ist die nach dem Wetter. Wann ist die beste Reisezeit für Indien? Welche Monate sind besonders heiß oder wann ist der Monsun in Indien?
Die optimale Reisezeit richtet sich dabei nach der Region, die Sie bereisen möchten. Indien lässt sich in verschiedene Zonen einteilen: tropisch in Südindien, subtropisch in Zentral- und Nordindien und gemäßigt bis alpin in den Bergregionen im hohen Norden.

Stärker als die Temperaturverhältnisse beeinflusst jedoch der Monsun das Leben im ganzen Land. Auf die Trockenzeit (Nordost- oder Wintermonsunwinde) folgt die Regenzeit. Von Juni bis September oder Oktober bringt der Südwest- oder Sommermonsun immer wiederkehrende, heftige Niederschläge. Es ist schwül und feucht.
Dennoch braucht der Monsun kein Hindernis für eine Reise nach Indien sein! Nach den trockenen und heißen Monaten sehnen sich die Menschen und die Natur nach einer Abkühlung und überall erblüht die Landschaft. Weitere Vorteile: weniger Touristen sind unterwegs und die Unterkünfte sind in der Nebensaison billiger. Zudem sind Klimaanlagen in den Hotels und Touristenautos mittlerweile nahezu Standard.

 

Die Klimatabellen verdeutlichen das Reisewetter zu ausgewählten Reisezielen in Indien:

 

Nordindien

Hoch im Norden liegt das alpine Bundesland Ladakh mit seiner Hauptstadt Leh. Ab Mitte Mai bis Ende September ist Ladakh angenehm zu bereisen.

In Nordindien liegt die Hauptstadt Neu Delhi und die Bundesländer Rajasthan und Uttar Pradesh. Hier kann es im Jahresverlauf zu teils erheblichen Temperaturschwankungen kommen. Nachts kann es im Dezember und Januar bei 0 bis 5°C empfindlich kalt werden, während im April und Mai Tageshöchsttemperaturen von 40 bis über 50°C möglich sind. Als optimale Reisezeit gelten Oktober bis März.

 

Südindien

Im Gegensatz zu Nordindien hat Südindien ein relativ beständiges Klima. Dennoch gibt es Temperaturunterschiede. Als optimale Reisezeit gelten daher November bis März, da die Temperaturen am moderatesten sind und der Monsun ausgespart wird.

 

Ostindien

In den bergigen Regionen herrscht ein subalpines Klima vor, während es in den Ebenen tropisch und sehr feucht ist. Auch hier ist der Monsun das entscheidende Kriterium bei der Empfehlung für die beste Reisezeit, die von November bis April angesetzt wird.

Westindien

Als beste Reisezeit für den Westen Indiens gelten November bis März. Im Gegensatz zum Norden Indiens unterliegt der Westen keinen großen Temperaturschwankungen, dafür bestimmt auch hier der Monsun das Wetter entscheidend.

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